Westerwald-Verein, Zweigverein Unnau e. V. – Abschied und Vermächtnis

Der Zweigverein wurde 1981 unter Beteiligung von Karl Keßler, WW-Urgestein und Leiter Westerwaldmuseum, Heimatdichter und Leiter Behindertenschule und vielen Unterstützern gegründet. Ziel war die Pflege von Heimat, Natur und Kultur – insbesondere durch Wanderangebote, Gruppenarbeit und Veranstaltungen.

Neben der Wandergruppe bildeten sich eine Frauengruppe, eine Fotogruppe und die weithin bekannte Gitarrengruppe „Hui Wäller“. Diese begeisterte mit zahlreichen Auftritten – sogar bundesweit und bei Deutschen Wandertagen.

Die Fotogruppe unter der Leitung von Günther und Helga Menk leistete wertvolle Arbeit für eine einmal zu fertigende Ortschronik. Herausgestellt wurde Leben und Arbeiten im Dorf und Unnau im Wandel der Zeit.

Auch das Backhaus in Stangenrod wurde durch den Verein wiederbelebt.

Höhepunkte waren die Wiederbelebung der „Unner Kirmes“, Ostereierwanderungen für Kinder, ein regelmäßiger Stammtisch sowie die Einrichtung eines kleinen Dorfmuseums 2006 im Dorfgemeinschaftshaus Stangenrod – in Eigenleistung umgesetzt.

Besonders geschätzt wurde die kameradschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Zweigvereinen im Westerwaldverein. Mit der Zeit schrumpfte die Zahl aktiver Mitglieder. Wie viele andere Vereine musste auch der WWV-Zweigverein Unnau seine Tätigkeit einstellen. Der geschäftsführende Vorstand bestand zuletzt aus:

Manfred Franz (Vorsitzender), Heinz Wenzelmann (stellv. Vorsitzender), Roswitha Imhäuser (Schatzmeisterin), Monika Gusten (Schriftführerin), Jens Hauschild (Wanderwart), Günther Menk † (Fotogruppe), und Beisitzer: Ursula Eller, Uwe Groth

Das Vereinsvermögen wurde der Ortsgemeinde Unnau übergeben – verbunden mit der Verpflichtung, das Dorfmuseum zu erhalten und das Foto- und Filmmaterial zu sichern. Ein Teil wurde für diese Sitzgruppe verwendet. In der Concordia- Halle fand zum Abschluss eine kleine Dankfeier für die langjährigen treuen zahlenden Mitglieder statt. Hier wurde mit dieser Sitzgruppe geschaffen

Ein Ort Erinnerung – ein Dank an alle, die den Verein geprägt haben.


Eichenblick

Hier stand bis 2000 eine altehrwürdige Eiche, die aus verkehrssicherheitsgründen gefällt werden musste..

Die heutige Eiche wurde umgehend vom Westerwald-Verein ZV Unnau mit Unterstützung von Förster Jochen Panthel als Ersatz gepflanzt. – ein Zeichen für Heimatverbundenheit und
Naturpflege.

Diese Sitzgruppe entstand aus Mitteln des aufgelösten Vereins.

Ein Ort zum Verweilen und Erinnern.

Für den Westerwald- Verein, Zweigverein Unnau e. V.
Iris Wagner, Ortsbürgermeisterin